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eRecht24 Alternative: PrivacyBee im ehrlichen Praxis-Check

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Warum Leute nach einer Alternative zu eRecht24 suchen

Datenschutz ist Pflicht und leider ein super langweiliges Thema. Meistens wird es einmal bei der Erstellung der Website angegangen und gerät danach in Vergessenheit.

Dann vergeht ein halbes Jahr. Du baust ein Buchungstool ein, testest ein schickes neues Analyse-Plugin, und schwupps verarbeitet deine Website Daten, die in deiner Datenschutzerklärung mit keinem Wort auftauchen.

Ich nutze eigentlich immer eRecht24 und bin nach wie vor total zufrieden damit. Kürzlich bin ich aber über eine liebe Kollegin auf eine coole eRecht24 Alternative gestoßen: PrivacyBee.

Ich schau mir sowas regelmäßig an, weil ich es meinen Kunden empfehle. Oder eben nicht. Hier kommen also ein paar Worte zu meinen bisherigen Erfahrungen damit.

Was PrivacyBee macht

PrivacyBee kümmert sich um drei Pflichtthemen: Datenschutzerklärung, Cookie-Banner und Impressum. Alles aus einem System, alles auf derselben Datenbasis.

Der Ablauf ist wenig spektakulär. Du meldest dich an, gibst deine Domain ein, das Tool scannt deine Website und sammelt ein, was da so läuft. Analytics, Schriften von Adobe, eingebettete Videos, Buchungstools. Daraus baut PrivacyBee dein Dienstverzeichnis und schreibt die Datenschutzerklärung passend dazu.

Das Impressum zieht sich das Tool aus öffentlich verfügbaren Quellen zusammen. Du musst also nicht schon wieder ein Formular mit fünfzehn Feldern ausfüllen. Der Cookie-Banner kommt mit Consent Management und lässt sich zumindest in Teilen an dein Design anpassen.

Geprüft werden die Texte von praktizierenden Anwältinnen und Anwälten. Der Anbieter ist noch recht neu auf dem Markt, sitzt in der Schweiz und deckt DSGVO und Schweizer DSG ab. Für dich heißt das vor allem: EU-Rechtsraum ist dabei, das kannst du beim Einrichten auswählen.

Der Unterschied, den du nach einem Jahr merkst

Und jetzt zu dem Punkt, an dem sich PrivacyBee von einem normalen Generator unterscheidet.

Alle 8 Wochen wird deine Website automatisch neu gescannt. Findet das Tool einen Dienst, den es beim letzten Mal noch nicht gab, wandert der ins Dienstverzeichnis und die Datenschutzerklärung passt sich an. Ohne dass du irgendwas machst. Dasselbe bei Gesetzesänderungen: Der Anbieter beobachtet die Rechtslage und zieht die Textbausteine nach.

Klingt nach ner Kleinigkeit. Ist es aus meiner Praxis heraus aber nicht. Der häufigste Datenschutzfehler, den ich auf Kundenwebsites finde, ist nämlich keine falsche Formulierung. Es ist eine völlig korrekte Datenschutzerklärung, die nur leider nicht mehr zur Website passt, weil zwischendurch Dinge dazugekommen sind.

Wei bei den meisten anderen Anbietern gehören dir die Texte nicht. Sie werden über ein Skript eingebunden und bleiben Eigentum des Anbieters. Kündigst du, sind sie weg. Bei so einem Abo-Modell ist das normal, du solltest es nur wissen. Und nein, rauskopieren darfst du sie nicht, das ist ausdrücklich untersagt.

Wenn du PrivacyBee selbst testen magst …
14 Tage kannst du kostenlos rum probieren ohne deine Zahlungsdaten eingeben zu müssen.

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Wo es noch hakt

Und hier muss ich mal ehrlich sein, weil das in keinem Werbetext steht.

PrivacyBee ist ein junges Unternehmen. Und das merkst du beim Scan. Nicht jedes Tool wird erkannt, und nicht jedes erkannte Tool ist von Haus aus der richtigen Kategorie einsortiert. Nach meiner Erfahrung musst du beim ersten Einrichten wirklich einmal mit wachem Auge drübergehen und abgleichen, ob das Dienstverzeichnis auch das abbildet, was auf deiner Website tatsächlich läuft.

Fehlt was, schreibst du den Support an und der trägt es nach. Das geht wirklich fix, meine Dienste wurden alle innerhalb von 24 Stunden hinzugefügt. Klappt also gut, kostet dich aber eben einen Handgriff.

Nach der Ersteinrichtung läuft die Sache dann von allein. Aber diese eine halbe Stunde am Anfang solltest du dir nehmen. Ein Blick zwischendurch schadet sicher auch nicht. ;o)

Was mir übrigens gut gefällt: Das Dienstverzeichnis ist auch für sich genommen nützlich. Du siehst schwarz auf weiß, was auf deiner Website alles läuft und wohin Daten fließen.

PrivacyBee und eRecht24 im direkten Vergleich

Ich arbeite selbst mit einem eRecht24-Agenturaccount und betreue darüber Kundenprojekte. Deswegen liegt mir hier an Fairness. Die beiden Tools lösen nämlich gar nicht dasselbe Problem.

eRecht24 ist eine Rechtsplattform. Du bekommst da nicht nur Textgeneratoren, sondern auch Vertragsvorlagen, Checklisten, Webinare, je nach Paket sogar eine anwaltliche Erstberatung. Wenn du einen Shop hast und AGB samt Widerrufsbelehrung brauchst, führt an so einer Lösung kaum ein Weg vorbei.

Dazu kommt die Erfahrung. eRecht24 ist seit vielen Jahren am Markt, und das merkt man im Handling. Die meisten Dienste sind einfach drin, du musst selten was nachrüsten oder nachfragen. PrivacyBee holt da grad erst auf. Wenn du also eine Website mit vielen eingebundenen Tools hast und beim Einrichten möglichst wenig selbst kontrollieren willst, spricht das klar für den etablierten Anbieter.

PrivacyBee macht dafür weniger, erledigt diesen kleineren Teil aber ohne dein Zutun. Es ist kein Nachschlagewerk und kein Rechtsberater. Es ist ein Werkzeug, das drei Pflichtdokumente aktuell hält.

Für mich als Webdesignerin macht das einen ziemlich praktischen Unterschied. Bei eRecht24 verwalte ich die Texte im Agenturaccount. Ändert sich was beim Kunden, muss ich ran. Bei PrivacyBee läuft die Aktualisierung ohne mich weiter, auch dann noch, wenn unsere Zusammenarbeit längst durch ist. Bei Kunden, die ihre Website danach selbst pflegen, ist das ein echtes Argument. Denn genau die bauen erfahrungsgemäß fröhlich Dinge ein, ohne dabei an die Rechtstexte zu denken.

Wenn du also nach einer Alternative zu eRecht24 suchst, weil du eine einfache Website hast und möglichst wenig mit dem Datenschutz-Thema zu tun haben magst, dann schau dir PrivacyBee auf jeden Fall mal an.

Einbindung in WordPress und Divi

Technisch gibt es zwei Wege. Entweder das WordPress-Plugin, oder du bindest ein JavaScript-Snippet ein, so ähnlich wie du das von Analyse-Tools kennst. Beides funktioniert total unkompliziert.

Bei Divi geh ich meistens so vor: zwei leere Seiten anlegen, „Datenschutzerklärung“ und „Impressum“, und da jeweils ein Code-Modul mit dem Einbindungscode rein.

Zwei Dinge mache ich bei jedem Projekt mit, die haben mit dem Tool nichts zu tun, gehen aber gern unter:

  • Die Zwei-Klick-Regel. Impressum und Datenschutzerklärung müssen von jeder Unterseite aus mit höchstens zwei Klicks erreichbar sein. Heißt in der Praxis: ab in den Footer, gut sichtbar, nicht in irgendein Untermenü verstecken. Bei Divi legst du das einmal im Theme Builder an und hast Ruhe.
  • Noindex setzen. Deine Rechtstexte sollen nicht bei Google auftauchen. Sie bringen dir keinen Traffic und ziehen dein Ranking im Zweifel eher runter. Ein Klick in Yoast oder Rank Math, fertig.

Was die beiden kosten

PrivacyBee liegt bei 54,90 € pro Jahr und Domain, zuzüglich Umsatzsteuer. Ein Preis, alle Funktionen, keine Staffelung. 14 Tage kannst du fröhlich testen, ohne deine Kreditkarte zu hinterlegen.

Bei eRecht24 startet die Premium-Mitgliedschaft bei rund 15 € im Monat bei Jahreszahlung, die größeren Pakete mit AGB und Abmahnschutz liegen deutlich drüber.

Der Vergleich hinkt natürlich, weil du für das Geld unterschiedliche Dinge bekommst. Was sich trotzdem sagen lässt: Für eine einzelne Website ohne Shop, bei der es wirklich nur um die drei Pflichttexte geht, ist PrivacyBee die günstigere Lösung.

Die Abmahngarantie: was drinsteht und was nicht

PrivacyBee wirbt mit einer Abmahngarantie. Und da will ich genau hinschauen, weil solche Versprechen gern größer klingen, als sie am Ende sind.

Der Anbieter haftet, wenn eine Abmahnung nachweislich auf seinen Fehler zurückgeht, also wenn zum Beispiel eine Funktion nicht richtig bereitgestellt oder aktualisiert wurde. Dann übernimmt er Schadenersatz, Anwalts- und Prozesskosten sowie mögliche Bußgelder bis 5.000 € pro Schadensfall. Vorausgesetzt, du nutzt das Tool vollständig und korrekt.

Was das nicht ist: eine Rundum-Absicherung. Verantwortlich für den Datenschutz auf deiner Website bleibst du. Wenn du das Skript nur auf einer Seite einbaust, den Cookie-Banner wegklickst oder ein Tool per Hardcode reinsetzt, das der Scan gar nicht findet, greift die Garantie nicht.

Zur Größenordnung: Bei einem BGH-Grundsatzentscheid lagen die Abmahnkosten bei 200 €. Die 5.000 € decken die realistischen Fälle also gut ab. Vollkasko ist es aber nicht.

Für wen sich das lohnt und für wen nicht

Passt gut, wenn:

  • Du eine Website oder einen Onepager hast, ohne Shop und ohne komplizierte Datenverarbeitung.
  • Du regelmäßig neue Tools einbaust und keinen Bock hast, danach jedes Mal an die Rechtstexte zu denken.
  • Du Kundenprojekte betreust und was suchst, das auch dann noch aktuell ist, wenn der Kunde selbst Aktualisierungen vornimmt.

Passt eher nicht, wenn:

  • Du einen Onlineshop betreibst. Dann brauchst du AGB und Widerrufsbelehrung, und die gibt es hier nicht.
  • Deine Datenverarbeitung komplexer ist, also Kundenkonten, Mitgliederbereiche. Dann führt kein Weg an einer individuellen Prüfung vorbei, ganz egal welches Tool im Hintergrund läuft.
  • Du die Texte dauerhaft besitzen willst statt sie zu mieten.

Du bist dir nicht sicher, welche Kategorie auf dich zutrifft? Das klären wir meistens in zehn Minuten. Melde dich einfach.

Noch ein Wort zu KI-generierten Rechtstexten

Weil ich das immer öfter sehe: Bitte lass deine Datenschutzerklärung nicht von ChatGPT schreiben.

Zwei Gründe. Erstens klaut so ein Modell dabei mit ziemlicher Sicherheit die Formulierungen von einem der etablierten Anbieter, und deren Texte sind urheberrechtlich geschützt. Zweitens kennt die KI deine Website überhaupt nicht. Sie weiß nicht, welche Schriften du lädst, welches Analysetool läuft und wo dein Newsletter-Anbieter seine Server stehen hat. Sie schreibt was, das plausibel klingt. Und plausibel klingende Datenschutztexte sind genau das Problem, das dich am Ende Geld kostet.

Ein Tool, das deine echte Website scannt, ist hier nicht der bequemere Weg. Es ist der einzige, der überhaupt funktioniert.

Meine Meinung dazu

Wer nach einer eRecht24 Alternative sucht, sucht meistens nicht nach mehr Funktionen. Sondern nach weniger Arbeit. Und dafür ist PrivacyBee eine solide Wahl: Es kümmert sich um Datenschutzerklärung, Cookie-Banner und Impressum, hält sie automatisch aktuell und kostet weniger, als die meisten für ihr Hosting ausgeben.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist das ein richtig cooles Tool und eine ernstzunehmende Alternative. Mit einer Einschränkung: Nimm dir bei der Ersteinrichtung die halbe Stunde und schau genau hin, ob alle deine Dienste erkannt und richtig einsortiert sind. Was fehlt, trägt der Support nach. Danach läuft es.

Und wenn du Vertragsvorlagen, AGB oder eine Rechtsplattform mit Beratung brauchst, dann bleib bei eRecht24. Beides sind gute Werkzeuge. Sie lösen nur teils unterschiedliche Probleme bzw. Anforderungen.

14 Tage testen kostet dich nichts (außer deine Zeit für die Einrichtung). Wenn du sehen willst, wie es auf deiner Website aussieht, hier geht es zu PrivacyBee. Und falls du dir eRecht24 doch nochmal anschauen magst, hier entlang.

Hinweis: Ich bin Webdesignerin, keine Anwältin. Dieser Beitrag ist meine Einschätzung aus der täglichen Arbeit mit Kundenwebsites und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei komplexeren Fragen sprich bitte mit einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt für IT-Recht.

Häufige Fragen zu dem Thema ...

Gilt der Preis bei PrivacyBee pro Domain oder pro Website?

Der Preis von 54,90 € gilt pro Jahr und Domain. Betreust du mehrere Projekte, brauchst du für jedes eine eigene Lizenz. Bei Subdomains und mehrsprachigen Websites mit eigener Länderdomain frag vor dem Buchen kurz beim Support nach, wie das gezählt wird. Wenn du als Selbstständige nur eine Website hast, ist die Rechnung einfach: gut 4,50 € im Monat für Datenschutzerklärung, Cookie-Banner und Impressum, die sich selbst aktuell halten.

Ich hab nur eine kleine Website ohne Newsletter. Brauch ich das überhaupt?

Eine Datenschutzerklärung brauchst du auf jeden Fall, auch bei einer Seite mit drei Unterseiten. Sobald du Schriften lädst, ein Kontaktformular hast oder dein Hosting Server-Logs schreibt, werden Daten verarbeitet. Das ist keine Frage der Größe.

Ob du dafür PrivacyBee brauchst, ist eine andere Sache. Wenn deine Website steht und sich daran wirklich nie etwas ändert, reicht ein einmalig erstellter Text auch. Der Nutzen entsteht erst dadurch, dass sich etwas bewegt. Sobald du regelmäßig Dinge ausprobierst, einbaust, wieder rauswirfst, lohnt sich die Automatik. Und ganz ehrlich: Diese Websites, an denen sich nie was ändert, sehe ich in der Praxis eher selten.

Was ist, wenn ich meine Website umbaue und Seiten dazukommen?

Neue Seiten allein sind kein Problem, solange sie keine neuen Dienste mitbringen. Deine Datenschutzerklärung listet ja keine Unterseiten auf, sondern das, was Daten verarbeitet.

Kritisch wird es, wenn beim Umbau was Neues dazukommt: ein Buchungstool auf der Kontaktseite, eine eingebettete Karte für die Anfahrt, ein Video auf der Startseite. Spätestens beim nächsten automatischen Scan zieht PrivacyBee das nach. Bei größeren Umbauten würde ich aber nicht acht Wochen warten, sondern den Scan direkt selbst anstoßen.

Was mache ich, wenn ein Dienst im Scan fehlt?

Du schreibst den Support an und lässt ihn nachtragen. Das ist der Punkt, an dem du selbst aktiv werden musst, und deshalb sag ich es hier nochmal: Geh das Dienstverzeichnis nach dem Einrichten einmal in Ruhe durch und gleich es mit dem ab, was auf deiner Website tatsächlich läuft.

Am einfachsten machst du dir vorher eine kurze Liste. Welche Schriften lädst du, welches Analysetool, welches Formular-Plugin, gibt es eingebettete Videos oder eine Karte. Was auf deiner Liste steht, aber nicht im Dienstverzeichnis auftaucht, meldest du.

Ist PrivacyBee eine vollwertige eRecht24 Alternative?

Kommt drauf an, was du bisher genutzt hast. Für die drei Pflichttexte auf der Website ja. Für alles andere nein, weil es das dort schlicht nicht gibt.

Wenn du eRecht24 bisher wirklich nur für Datenschutzerklärung, Cookie-Banner und Impressum verwendet hast, ist PrivacyBee eine echte eRecht24 Alternative und dazu günstiger. Wenn du dir aber regelmäßig Vertragsvorlagen ziehst, in die Wissensdatenbank schaust oder AGB brauchst, dann tauschst du nicht, sondern verlierst.

Und ein Zwischenweg ist völlig in Ordnung: eine kleine eRecht24-Mitgliedschaft für Verträge und Nachschlagen behalten, die Website-Texte über PrivacyBee laufen lassen. Das ist keine Doppelung, das sind zwei verschiedene Baustellen.

Falls du wechselst: Bau erst die neuen Texte ein und prüf, ob sie sauber angezeigt werden. Erst danach kündigen. Und schau auf deine Laufzeit, damit du nicht ausgerechnet einen Monat zu spät dran bist.

Du hast noch Fragen zu dem Thema?

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